Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung mit Wirtschaftsgymnasium Ahaus

Erwerb des schulischen Teils der Fachhochschulreife/Feierstunde

AHAUS. Das Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung hat die Klassen der Höheren Handelsschule feierlich verabschiedet. Der Lohn ist die Fachhochschulreife.

Die Abschlussprüfung der Höheren Handelsschule am Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung Ahaus (BWV) haben 78 Schülerinnen und Schüler mit Erfolg abgelegt und somit den schulischen Teil der Fachhochschulreife erlangt. Fünf von diesen Schülerinnen und Schülern haben gleichzeitig die volle Fachhochhochschule durch den Nachweis geleisteter Praktika erworben. Zudem werden einige Schülerinnen und Schüler in den kommenden Wochen, nach Ableistung der noch fehlenden Praktika, das zusätzliche Zertifikat über die volle Fachhochschulreife erlangen. In dieser berufsvorbereitenden Schulform haben sie neben Kenntnissen im allgemeinen Bereich auch die selbstständige Erarbeitung von wirtschaftlichen, sozialen und gesellschaftspolitischen Zusammenhängen erworben und sind somit sehr gut auf eine berufliche Ausbildung oder auf ein Studium an einer Fachhochschule vorbereitet.

In einer Feierstunde in der Stadthalle in Ahaus erhielten die Absolventinnen und Absolventen aus den Händen des Schulleiters Reinhard Wehmschulte, des stellvertretenden Schulleiters Hendrik Brügging und der jeweiligen Klassenleitung ihre Abschlusszeugnisse. Gleichzeitig wurden auch die Jahrgangsbesten der drei Schulstandorte geehrt: Krystian Grzelak (Standort Gronau), Alina Kuhnert und Caroline Schönig (Standort Ahaus), und Franziska Dönnebrink (Standort Stadtlohn).

Neun KMK-Zertifikate für die zweite Fremdsprache Niederländisch Anfänger und vier KMK-Zertifikate für die zweite Fremdsprache Spanisch-Anfänger wurden vergeben. Im Laufe der zwei Jahre wurden des Weiteren viele Modulbescheinigungen des staatlichen EDV-Führerscheins vergeben. Den kompletten EDV-Führerschein mit allen acht Modulen erhielten elf Schülerinnen und Schüler. Ebenso erhielten 6 Schülerinnen und Schüler ein Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme an dem Projekt „In welcher Wirtschaftswelt wollen wir leben“.

In seiner Begrüßungsansprache wies Reinhard Wehmschulte auf die Bedeutung des großen Bildungsgangs Höhere Handelsschule für den weiteren Lebensweg der Absolventinnen und Absolventen hin. Den Abschluss in den schwierigen Zeiten mit Präsenz-, Wechsel- und Distanzunterricht erreicht zu haben, gebührt Respekt und Anerkennung.

Herr Sundheim als Stellvertreter der Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer zog ebenfalls ein Resümee der letzten zwei Jahre und betonte ebenfalls die schwierigen Bedingungen, mit denen die Schüler- und Lehrerschaft konfrontiert wurden. Auch er zollte den Absolventinnen und Absolventen seinen Respekt für das Erreichen des Fachabiturs.

Als Schülervertreterin bedankte sich Ruth Echelmeyer herzlich bei den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern sowie bei allen Fachlehrerinnen und -lehrern für ihre hervorragende Arbeit und die Vorbereitung auf das Fachabitur. Auch die großartige Unterstützung der Eltern und Familien stellte sie heraus.

Herr Dr. Platen als Elternvertreter betrachtete den Abschluss mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Zum einen haben die zwei Jahre vielen Familien, die nun mit Digitalisierung und eigenverantwortlichem Unterrichten im eigenen Zuhause, die Bedeutung von Schule vor Augen geführt, andererseits bedeute der Abschluss aber auch einen weiteren Schritt der eigenen Kinder in die Unabhängigkeit, was die Eltern mit Stolz, aber auch mit Wehmut zurückblicken lässt.

Der Koordinator der Höheren Handelsschule, Herr Plate, wies auf die Bedeutung des Bildungsganges für die heimische Wirtschaft hin. Die hiesigen Unternehmen suchen Schülerinnen und Schüler der Höheren Handelsschule aufgrund ihrer guten Vorbereitung in der Schule. Dies wird auch dadurch deutlich, dass Unternehmen verstärkt Werbung für vakante Ausbildungsstellen am BWV Ahaus machen. Erstmals in seiner langen Tätigkeit am BWV Ahaus konnte er einigen Betrieben bei der Suche nach Auszubildenden nicht gerecht werden. In den Medien wird häufig nur von den Abiturienten gesprochen, aber die Fachhochschulreife als zweithöchster Schulabschluss mit der Berechtigung an jeder Fachhochschule jeglicher Fachrichtung studieren zu können, bietet den Schülerinnen und Schülern vielfältige Möglichkeiten für ihren beruflichen Werdegang.

Herr Plate gratulierte seinerseits allen Absolventinnen und Absolventen ganz herzlich und schloss die Veranstaltung mit den besten Wünschen für die Zukunft und erwähnte, dass er die Bühne BWV am Ende des Schuljahres mit der Pensionierung verlassen werde.

 

Bildunterschrift: (v. l.) Krystian Grzelak (Standort Gronau), Alina Kuhnert und Caroline Schönig (Standort Ahaus), Franziska Dönnebrink (Standort Stadtlohn)

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