Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung mit Wirtschaftsgymnasium Ahaus

Schule mit Courage

https://www.schule-ohne-rassismus.org/ 

Was macht eine Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage? 

Alle Schülerinnen und Schüler, alle Lehrerinnen und Lehrer und alle anderen Menschen, die am oder für das BWV Ahaus arbeiten, sollen sich in der Schule wohlfühlen. Sie sollen sich respektiert, akzeptiert und sicher fühlen. Dafür muss sich auch jeder so verhalten, dass sich niemand verletzt, angegriffen oder ausgegrenzt fühlt. Um unseren Blick und unsere Haltung dafür zu sensibilisieren, möchten wir uns dem Projekt  

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage 

anschließen. Wir werden zur Courage-Schule, weil sich mehr 70 % der Schulgemeinschaft dafür ausgesprochen hat. Darüber hinaus braucht die Schule eine Patin oder einen Paten, der unsere Vorhaben und unseren Einsatz unterstützt. Dafür haben wir die Bürgermeisterin von Ahaus, Frau Carola Voß, gewinnen können.  

 Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage ist ein Projekt für alle Schulmitglieder. Es bietet uns allen die Möglichkeit, das Klima am BWV Ahaus aktiv mitzugestalten. Und zwar, indem wir uns alle bewusst gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt wenden.   

10 Schritte zu einer Courage-Schule 

  1. Bilde mit weiteren Schulmitgliedern, sich dafür einsetzen wollen, dass ihr eine Courage-Schule werdet, eine Initiativgruppe. Nehmt am besten auch Lehrer*innen und Sozialpädagog*innen auf. 
  2. Plant gemeinsam, wie ihr alle Schulmitglieder über die Idee einer Courage-Schule informiert. Nutzt verschiedene Möglichkeiten: einen Artikel in der Schulzeitung schreiben, euer Vorhaben in der Schüler*innenvertretung ansprechen, Flyer verteilen, die Selbstverpflichtung mit den drei Punkten am SV-Brett anbringen oder einen Info-Stand auf dem Schulfest aufbauen. 
  3. Informiert die Schule über den Ablauf der anstehenden Abstimmung. Sie kann in allen Klassen am selben Tag oder auch getrennt durchgeführt werden. Ausführliches zur Abstimmung findet ihr hier auf dem Infoblatt Abstimmung. 
  4. Zeigt das Abstimmungsergebnis: Mindestens 70 Prozent aller Schulmitglieder haben mit Ja gestimmt, ist die Voraussetzung erfüllt, eure Schule ins Courage-Netzwerk zu bringen. Dann schickt die Schulleitung den Aufnahmeantrag mit der Schildbestellung an die Bundeskoordination. 
  5. Ihr müsst euch außerdem auf eine Person als Patin oder einen Paten einigen, die euer Engagement gut unterstützen kann und sie für diese Aufgabe gewinnen. Nicht nur Personen des öffentlichen Lebens aus Medien, Wirtschaft, Kunst, Politik oder Sport, sondern auch medial unbekannte Personen können dies. Bitte teilt dann der Bundeskoordination mit, für wen ihr euch entschieden habt. 
  6. Die Bundeskoordination überprüft alle Angaben auf dem Aufnahmeantrag, schickt euch eine Aufnahmebestätigung zu und informiert eure Landeskoordination darüber. 
  7. Spätestens jetzt nehmt ihr unbedingt den Kontakt zu eurer Landeskoordination auf. Denn sie wird mit euch den Termin der Titelverleihung vereinbaren und ihn der Bundeskoordination mitteilen. 
  8. Plant mit kreativen Ideen den festlichen Akt der Titelübergabe. Eure Regional- bzw. Landeskoordination berät und unterstützt euch dabei. Auch die Pat*innen sollten bei der Titelverleihung dabei sein. 
  9. Wurden die Termine gut kommuniziert, kommen das Alu-Dibond-Schild, das Handbuch und weitere Materialien mindestens eine Woche vor der Titelverleihung bei euch an. 
  10. Auf der von euch gestalteten Feier erhält eure Schule in Anwesenheit der*des Pat*in von der Landes- bzw. Regionalkoordinator*in die offizielle Ernennungsurkunde und befestigt das Logo-Schild sichtbar am Schulgebäude. 

 

Mehr Informationen erhältst du hier.

Die Selbstverpflichtung

  1. Ich setze mich dafür ein, dass meine Schule nachhaltige Projekte, Aktionen und Veranstaltungen durchführt, um Diskriminierungen, insbesondere Rassismus, zu überwinden.
  2. Wenn an meiner Schule Gewalt, diskriminierende Äußerungen oder Handlungen ausgeübt werden, dann wende ich mich dagegen, spreche dies an und unterstütze eine offene Auseinandersetzung, damit wir gemeinsam Wege finden, einander respektvoll zu begegnen.
  3. Ich bin aktiv, damit meine Schule jedes Jahr Projekte gegen alle Formen von Diskriminierung, insbesondere Rassismus, durchführt.