Klassenfahrt nach Belgien

Am 09.02.2026 ging es endlich los: Die Klassen HHUI2, HHOI und HHOKG des Berufskollegs Wirtschaft und Verwaltung starteten gemeinsam mit Frau Wolters, Herrn Gerick, Herrn Witte, Herrn Weitkamp und Frau Reifers zur Klassenfahrt nach Oostduinkerke in Belgien: Eine ganze Woche Küste, Städte und vermutlich viel zu wenig Schlaf – wir waren gespannt.

Schon die Anreise lohnte sich, denn wir legten auf dem Weg zu unserer Unterkunft einen Zwischenstopp im wunderschönen Brügge ein. Nach der Ankunft durften wir die Stadt selbstständig erkunden – kleine Gassen, Grachten, belgische Schokolade an jeder Ecke. Ein echtes Highlight war der Besuch der Liebfrauenkirche Brügge (O.L.V.-Kirche). Die beeindruckende Architektur und die besondere Atmosphäre machten den Abstecher definitiv lohnenswert. Am Abend ging es weiter nach Oostduinkerke, wo wir unsere Unterkünfte bezogen und den ersten Tag gemeinsam ausklingen ließen.

Am Dienstag stand die Hauptstadt auf dem Programm: Brüssel. Besonders die Hinfahrt war aufregend, denn wir gerieten in eine spontane 40-minütige - für den einen oder anderen sehr nervenaufreibende Polizeikontrolle – zum Glück nur ein kurzer Schreckmoment und später eher Stoff für Witze. In Brüssel angekommen, besichtigten wir zuerst das Atomium. Die riesigen Stahlkugeln waren noch beeindruckender als auf Fotos. Danach erhielten wir im Europäischen Parlament spannende Einblicke in die parlamentarische Arbeit. Es war interessant zu sehen, wie europäische Politik tatsächlich organisiert ist. Besonders die Infos zur Simultanübersetzung (der Guide übersetzte zur Veranschaulichung einen Satz spontan in sechs Sprachen) haben alle sehr beeindruckt.

Der Mittwoch stand uns zur freien Verfügung. Einige nutzten die Zeit für eigene Ausflüge, andere entspannten einfach oder erkundeten die Umgebung. Besonders viel Spaß machte der gemeinsame Schwimmbadbesuch – eine gute Mischung aus Action und Abschalten. Abends kamen wir wieder zusammen, spielten Spiele, redeten viel und genossen einfach die gemeinsame Zeit.

Am Donnerstag ging es nach Antwerpen. Dort machten wir eine Hafentour und erfuhren, welche enorme wirtschaftliche Bedeutung der Hafen für Belgien und ganz Europa hat. Es war spannend, die riesigen Containerschiffe und "Elefanten" aus nächster Nähe zu sehen. Anschließend hatten wir Zeit, die Stadt selbst zu erkunden – natürlich durften belgische Pommes und Waffeln nicht fehlen. Manche trauten sich sogar auf das große Riesenrad und genossen den Ausblick über die Stadt.

Am Freitag hieß es dann leider schon wieder Abschied nehmen. Mit vielen neuen Eindrücken, lustigen Erinnerungen und wahrscheinlich hunderten Fotos im Handy traten wir die Rückfahrt nach Ahaus an. Die Woche in Belgien hat uns als Klassen definitiv noch enger zusammengeschweißt – und Gesprächsstoff für den Unterricht gibt es jetzt mehr als genug.

Von Dilara (HHOK)

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.