Stolpersteine

Die Jahrgangsstufe AHR12 des Berufskollegs Wirtschaft und Verwaltung unternahm anlässlich des Holocaust Gedenktages einen Rundgang zur jüdischen Geschichte in Ahaus von 1939 bis 1945. Geleitet wurde dieser von Frau Höting, einer Historikerin der VHS Ahaus. 

Sie erklärte die Geschichte der jüdischen Gemeinde, die lange ein fester Bestandteil der Stadt war, bevor die Nationalsozialisten die Familien ausgrenzten und schließlich nach Riga und Theresienstadt deportierten. Die meisten von ihnen wurden dort ermordet. 

Die Schülerinnen und Schüler besuchten das Mahnmal der ermordeten Juden in Ahausden Standort der ehemaligen Synagoge, die bereits 1934 Ziel eines NS-Brandanschlages wurde, einige Stolpersteine, die an ermordete Ahauser Familien erinnern, sowie den jüdischen Friedhof. Dabei thematisierte Frau Höting berührend das individuelle Leid der Familien und auch das Weiterleben der insgesamt nur vier überlebenden Ahauser Juden des Holocaust. Der Rundgang verdeutlichte die Bedeutung des Erinnerns, gerade in heutigen Zeiten bei steigendem Antisemitismus.  

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