Berufsfachschule 2 (BFS 2)

Bildrechte: Raimund Weber, Fa. Weber PR Gronau

Vorstellung

 

Für alle Schülerinnen und Schüler, die eine Ausbildung oder berufliche Tätigkeit in einem kaufmännischen oder verwaltenden Beruf anstreben, bietet die Berufsfachschule 2 eine geeignete Startposition. Sie vermittelt in einem Jahr berufliche Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten und ermöglicht den Erwerb des mittleren Schulabschlusses (Fachoberschulreife) sowie die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe. 

Ansprechpartner

Auskünfte erteilt:

Bildungsgangleiter
OStR Jörg Metzlaff
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oder

Koordinator
StD Burkhard Witte

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Telefon: (02561) 42 90 3

Abschlüsse

Schülerinnen und Schüler, die die BFS 2 erfolgreich beenden, erwerben den mittleren Schulabschluss (Fachoberschulreife). Daneben werden berufliche Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten der Fachrichtung Wirtschaft und Verwaltung bescheinigt. Die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe kann erworben werden, wenn in den Fächern Deutsch/ Kommunikation, Mathematik und Englisch mindestens gute Leistungen erbracht werden (Note 2).  

Anmeldung

Alle Anmeldungen erfolgen über Schüler Online.

Aufnahme-
bedingungen

Aufgenommen werden Schülerinnen und Schüler, die mindestens den Hauptschulabschluss nach Klasse 10 oder die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe erworben haben (z. B. nach Klasse 9 am Gymnasium) und Schülerinnen und Schüler mit erfolgreichem Abschluss der BFS 1.

Fehlzeiten fließen bei der Auswahl der Schülerinnen und Schüler mit ein.

Flyer

Der Flyer mit weiteren Informationen

Profilbausteine

 

 

Der Unterricht in der Berufsfachschule steht unter dem Leitgedanken

Fördern - Fordern - Konsequenzen

Fördern meint, dass die Lehrerinnen und Lehrer sich bemühen, die Schülerinnen und Schüler auf die Anforderungen des Berufslebens vorzubereiten und die Voraussetzungen für den Besuch einer weiterführenden Schule zu vermitteln.


Die Klassenlehrer/innen betreuen ihre Klassen mindestens in zwei Fächern mit ungefähr 10 Wochenstunden Unterricht ab. Sie beraten ihre Schüler in allen Fragen der Ausbildung und bieten ihre Hilfestellung auch bei privaten Schwierigkeiten an.

Fächerübergreifende Lernaufgaben und schülerorientierte Lernmethoden bilden das Fundament des Unterrichts.

Fordern bedeutet, dass wir von unseren Schülerinnen und Schülern erwarten, dass sie alles tun, um ihre selbst gesteckten Ziele zu erreichen. Besonders erwarten wir, dass sie die zu Beginn der Schullaufbahn selbst aufgestellten Regeln einhalten und beachten.

Konsequenz hat zur Folge, dass Verhaltensweisen wie z. B. Verspätungen und Fehlzeiten, Leistungsverweigerung oder Unterrichtsstörungen nicht geduldet werden und mit den im Schulgesetz vorgesehenen Maßnahmen geahndet werden.

 

Aktuelle Projekte

Erlebnispädagogischer Tag

Zu Beginn des Schuljahres besuchen die Schülerinnen und Schüler einen Kletterwald in Ahaus. Unter professioneller Anleitung durch Erlebnispädagogen werden gemeinschaftlich Türme gebaut, Baumwipfel erklommen und lebende Brücken überquert.

Job Coaching

Das Job Coaching ist fester Bestandteil des Unterrichts in der BFS 2 und soll den Schülerinnen und Schülern die Suche nach einem geeigneten Ausbildungsplatz erleichtern.

Inhalte des Job Coaching:

  • Erstellen eines individuellen Job-Profils (Interessen, Stärken etc.)
  • Beratung bei der Suche nach geeigneten Jobperspektiven
  • gemeinsame Durchsicht und Auswahl aktueller Stellenangebote in Presse und Internet
  • Gestaltung von Bewerbungen auf schuleigenen PCs
  • Erstellen von Lebensläufen
  • Verfassen von Bewerbungsschreiben
  • Vorbereitung auf Einstellungstests
  • Simulation von Vorstellungsgesprächen
  • Videoaufzeichnung und anschließende Auswertung von simulierten Vorstellungsgesprächen

Betriebspraktikum

In der BFS 2 wird ein dreiwöchiges Betriebspraktikum durchgeführt. Es findet zu Beginn des 2. Schulhalbjahres statt.

Die Schülerinnen und Schüler haben sich bereits auf das Berufsfeld Wirtschaft und Verwaltung spezialisiert und bringen die im Unterricht erworbenen kaufmännischen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten in das Praktikum ein.Das Betriebspraktikum soll den Schülerinnen und Schülern:

  • zu einer realistischen Einschätzung über ihre beruflichen Perspektiven verhelfen,
  • eine Entscheidungshilfe für die unmittelbar bevorstehende Berufsausbildung sein,
  • einen Motivationsschub zur Erlangung eines möglichst guten Schulabschlusses bringen,
  • Einblicke und persönliche Erfahrungen ermöglichen, die nicht durch unterrichtliche Situationen und Angebote ersetzt werden können,
  • das Lösen von aus dem Unterricht entwickelten Aufgabenstellungen ermöglichen, die eine Verbindung zwischen der betrieblichen Wirklichkeit und dem schulischen Lernen herstellen.

Europatag

Am jährlich stattfindenden Europatag übernehmen die Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule 1 und 2 die Planung, Vorbereitung und Organisation eines Europacafés sowie des Caterings. Dabei versorgen sie alle Teilnehmer an diesem Projekttag mit internationalen Spezialitäten und mit Getränken.

 

Internationales Schülerbegegnungsprojekt

In Zusammenarbeit mit der Schule ROC Twente in Hengelo (Niederlande) finden im Schuljahr zwei Treffen mit der BFS2 aus Ahaus und einer Klasse aus Hengelo statt. In internationalen Kleingruppen werden kulturelle gesellschaftliche Unterschiede beider Länder erarbeitet und einfache Verkaufssituationen erprobt. Im Bowlingspiel werden auf sportlicher Basis Informationen in verschiedenen Sprachen ausgetauscht
 

Unterrichts-
organisation

Einjähriger Bildungsgang in Vollzeitform an 5 Tagen die Woche mit 32 bis 35 Wochenstunden

 

Fächer

Neben den allgemeinbildenden Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik werden Geschäftsprozesse im Unternehmen, Gesamtwirtschaftliche Prozesse Personalwirtschaftliche Prozesse, Bürokommunikation, Sport/Gesundheitsförderung, Religion, und Politik/Gesellschaftslehre unterrichtet. 

 

 

Besonderheiten

Nach dem Halbjahreszeugnis findet ein verpflichtendes dreiwöchiges Schülerpraktikum statt.  

Weiterbildung

 

Nach Abschluss der BFS2 können die Schülerinnen und Schüler in die Höhere Handelsschule (HöHa) oder bei erreichtem Qualifikationsvermerk auch in die gymnasiale Oberstufe (AHR) aufgenommen werden.

 

Weitere Informationen

 

   

 

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