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Geschrieben von: greuel   

Die Leitideen unserer Schule

 

Im Mittelpunkt all unserer Bildungsbemühungen stehen die Schülerinnen und Schüler. Sie haben Anspruch auf eine erfolgreiche Qualifizierungsarbeit durch einen Unterricht, der einem ständigen Verbesserungsprozess unterliegt. Dieser wird durch interne und externe Fortbildungen unserer Lehrerinnen und Lehrer gesichert. Die Weiterbildung erfolgt im fachwissenschaftlichen, didaktisch-methodischen und pädagogischen Bereich.

Berufliche Bildung ist Lernen in beruflichen Handlungszusammenhängen. Sie dient sowohl der beruflichen Qualifizierung als auch einer umfassenden Persönlichkeitsentwicklung.

Ziel des beruflichen Schulwesens ist es, allen Schülerinnen und Schülern für sie geeignete Bildungsangebote bereitzustellen. Eine qualifizierte, praxisnahe Erstausbildung garantieren wir durch eine enge Kooperation mit unseren externen Partnern innerhalb des dualen Systems. Weitere berufs- und studienqualifizierende Bildungsgänge komplettieren dieses Angebot.

Die Schülerinnen und Schüler werden von uns bildungsgangspezifisch gefördert und gefordert. Dies beinhaltet auch, dass sie sich gerecht beurteilt fühlen. Ihre Erfahrungswelt beziehen wir in den Unterricht ein, und wir fördern die individuellen Neigungen und Fähigkeiten auf der Grundlage eines partnerschaftlichen Umgangs. Auch in persönlich schwierigen Situationen können sie Vertrauen zu uns, den Lehrerinnen und Lehrern, haben.

Unsere Schule bekennt sich zu Werten wie Humanität, Solidarität, Freiheit, Toleranz, Ehrlichkeit und Respekt vor dem Nächsten. Im Rahmen unseres Erziehungsauftrages legen wir auch Wert auf Tugenden wie Fleiß, Disziplin, Verlässlichkeit, Verantwortungsbewusstsein und Ordnungssinn.

Unsere Schule soll dazu befähigen, in Frieden zu leben, gerecht miteinander umzugehen und die ökologischen Fragestellungen sowie andere wichtige Schlüsselprobleme ernst zu nehmen. Wir wollen sowohl berufliche als auch gesellschaftliche Handlungskompetenz vermitteln. Handlungskompetenz beinhaltet die Fähigkeit, sich mit anderen zu verständigen, mit anderen im Team zusammenzuarbeiten, sich mit Werten und Wertesystemen auseinander zu setzen, zu urteilen und zu entscheiden. Dabei ist es erforderlich, dass die Schülerinnen und Schüler in die Lage versetzt werden, komplexe Problemlösungen selbstständig zu erarbeiten.

Wir beschreiten neue Wege des Lernens und Lehrens, so dass die Schülerinnen und Schüler neben der Fachkompetenz auch Sozial-, Methoden- und  Medienkompetenz erwerben, die sie in ihrer Lebens- und Arbeitswelt benötigen.

Die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen soll sowohl leistungsstarken als auch leistungsschwächeren Schülerinnen und Schülern in der beruflichen und außerberuflichen Lebenswirklichkeit Vorteile und Chancen bringen.

Wir vermitteln die Einsicht, dass lebensbegleitendes Lernen in unserer sich immer rascher wandelnden Gesellschaft zwingend erforderlich ist. Wir befähigen die Schülerinnen und Schüler dazu, sich an diesem Lernprozess wirkungsvoll beteiligen zu können.

Die Schülerinnen und Schüler, wir, die Lehrerinnen und Lehrer und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Verwaltung, werden als Menschen mit eigenen Werten und Zielen begriffen. Die Steigerung der Berufszufriedenheit und der Arbeitsfreude ist ein wichtiges Qualitätsziel der Schule. Dies wird durch größere Autonomie, Planungssicherheit, Verbesserung  struktureller Rahmenbedingungen und die Rücksichtnahme auf private Mitarbeiterbedürfnisse erreicht.

Die Schulleitung pflegt einen kooperativen Führungsstil, ihre Entscheidungen werden im Rahmen eines durchgängigen Informationssystems transparent gemacht. Das Kollegium hat die Möglichkeit, sich an schulischen Entscheidungsprozessen wirksam zu beteiligen und Funktionsbereiche eigenverantwortlich zu übernehmen.

Das Arbeitsklima soll durch kollegiale Zusammenarbeit gekennzeichnet sein. Dabei legen wir großen Wert auf einen persönlichen, vertrauensvollen und ehrlichen Umgangston. Mögliche Konflikte sollen offen ausgetragen und gelöst werden. Gemeinsame Absprachen halten wir im Sinne einer effektiven Schulentwicklung ein.

Das Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung bemüht sich um eine angemessene Darstellung in der Öffentlichkeit. Wir wollen insbesondere durch einen qualifizierten Unterricht für ein gutes Image sorgen.

Im Rahmen der bewussten Öffnung von Schule und Unterricht werden Kontakte zu schulischen und außerschulischen Partnern von allen Beteiligten intensiv gepflegt.

So entwickeln wir in Zusammenarbeit mit anderen Bildungseinrichtungen und den externen Partnern innerhalb des dualen Systems ein Beratungssystem, das den Schülerinnen und Schülern eine umfassende Berufsorientierung ermöglicht.

Darüber hinaus fördern wir die Internationalisierung der Bildung durch eine enge Kooperation mit ausgewählten Partnerschulen im Ausland. Die Schülerinnen und Schüler verbessern unmittelbar ihre berufliche Qualifikation und lernen gleichzeitig andere Kulturen und Mentalitäten kennen und verstehen.

Wir verstehen die Gleichstellung der Geschlechter – Mädchen und Jungen, Männer und Frauen – als durchgängiges Prinzip und stellen uns bewusst der Aufgabe, Geschlechterhierarchien in der Schule abzubauen sowie aktiv für die Chancengleichheit von Jungen und Mädchen, Frauen und Männern, einzutreten. Die Gleichbehandlung der Geschlechter ist ein selbstverständlicher und spürbarer Teil der Schulkultur und wir verstehen sie als Querschnittsaufgabe auf allen Ebenen.

Die Schulleitung betrachtet die Gleichstellung der Geschlechter als Prinzip schulischen Handelns und verpflichtet sich, ihr Alltagshandeln hinsichtlich Kommunikation und Führungsstil, Organisations- und Personalentscheidungen, Fortbildungsplanung Raum- und Lerngruppeneinteilung, Budgetentscheidungen für Personal und Beschaffungen, Schulentwicklungsarbeit geschlechtersensibel zu reflektieren und für die Umsetzung der geschlechtergerechten Schule Sorge zu tragen.

Alle am Schulleben Beteiligten zeigen Mitverantwortung, das Prinzip einer geschlechtergerechten Schule mit Leben zu füllen. Die Lehrerinnen und Lehrer reflektieren ihr eigenes geschlechtsspezifisches Verhalten und sind sich ihrer Vorbildfunktion im Umgang miteinander und gegenüber den Schülerinnen und Schülern bewusst. Inhalt, Methodik und Didaktik des Unterrichts werden so gestaltet, dass er Schülerinnen und Schüler gleichermaßen Gerechtigkeit erfahren. Beide Geschlechter erfahren die gleiche Wertschätzung und erhalten die gleichen Chancen.